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Zukunftsfähige IT-Systeme im Umweltschutz

Umweltschutz ist für die Deutsche Bahn ein wichtiger Schlüssel für den Unternehmenserfolg. Ihr Ziel: als Umwelt-Vorreiter überzeugen!

DB Umwelt – zentraler Bereich für die Organisation des Umweltschutzes im Konzern – unterstützt zahlreiche operative Geschäftseinheiten bei der Erfüllung unternehmerischer und rechtlicher Vorgaben. Dazu stellt sie IT-Instrumente zur Verfügung, die im gesamten Konzern genutzt werden. In einer Untersuchung sollte die Leistungsfähigkeit dieser IT-Systeme geprüft und bewertet werden.

Das //Team der econauten konzentrierte sich auf zwei zentrale IT-Systeme und analysierte zunächst die IST-Situation. Grundlage der Analyse waren vorhandene Dokumente und Interviews mit den Fachverantwortlichen. Schwerpunkt der Untersuchung war das Aufdecken von Schwachstellen im Prozess wie z.B. Medienbrüche, Wechsel der IT-Systeme und manuelle (Nach-)Arbeiten. In einem nächsten Schritt wurden fachliche und funktionale Anforderungen gemeinsam mit den Beteiligten formuliert und die Prozesse als Business Prozess Diagramme im BPMN 2.0 Standard visualisiert.

Die Untersuchung machte das stark prozessorientierte Aufgabengebiet der DB Umwelt sichtbar, das abteilungsübergreifend viele verschiedene DB Geschäftsbereiche und auch externe Beteiligte involviert. Ferner zeigte sich, dass die Verarbeitung umfangreicher (Papier-)Dokumente und die Nutzung zahlreicher existierender Fachapplikationen kennzeichnend sind für die Arbeit im untersuchten Bereich.

Zukunftsfähige IT Instrumente für die DB Umwelt sollten zwei zentrale Anforderungen erfüllen: Prozessunterstützung und die Integration bestehender Fachapplikationen. Unsere Empfehlung lautete daher, den Einsatz von Business Process Management Systemen (BPMS) eingehend zu prüfen. Nach Einschätzung der econauten sind vor allem Lösungen interessant, die Human Workflows – also die Interaktion der Beteiligten mit dem System bei der Erledigung von Aufgaben, dem Fällen von Entscheidungen usw. – in den Vordergrund stellen. Werden diese durch ein BPM System unterstützt und die entscheidenden Artefakte vom BPM-System kontrolliert, können rasch Mehrwerte generiert werden. Schrittweise kann dann die Integration existierender Fachapplikationen im Rahmen des Enterprise Architecture Management erfolgen.