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Ingo Rau

Dipl. Medienberater
Tel. +49 176 1038 6359
ingo.rau@econauten.de

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Er ist konzentriert bei der Sache, hört aufmerksam zu, spricht klar und deutlich und argumentiert stets lösungsorientiert. Anders gesagt: Ingo Rau, Jahrgang 1969, bringt alle Voraussetzungen mit, die einen guten Projektmanager auszeichnen. In seiner beruflichen Biografie hat er immer wieder neue Herausforderungen gemeistert und dabei viel Verantwortung getragen – für Projekte, Kapital und Mitarbeiter. Deshalb fällt es ihm nicht schwer, auch in schwierigsten Situationen cool zu reagieren und sich als Berater in die unterschiedlichen Perspektiven der Auftraggeber hineinzudenken, um gemeinsam die jeweils beste Lösung zu finden.

In die IT-Szene kam der Berliner, der in Reinickendorf aufgewachsen ist, auf Umwegen. Studiert hat er Psychologie und Kommunikationswissenschaften an der TU Berlin und seine akademische Ausbildung als Diplom-Medienberater abgeschlossen. Das Studium finanzierte er mit Jobs beim Fernsehen: „Damals ist mit dem Kabelpilotprojekt das Berliner Privatfernsehen entstanden, da hat sich ein Medium neu erfunden, das war eine spannende Zeit.“ Ingo Rau war Cutter und Kameramann, später produzierte er ganze Sendungen, drehte auch Imagefilme für Mittelständler.

Seine Affinität zur Informationstechnik hat ihre Wurzeln im Fernsehstudio, doch Ingo Rau hat schnell gemerkt, dass die analoge Technik ihm nicht reicht. Als in den 90er Jahren mit dem ersten Internet-Boom die Multimedia-Branche entstand, war er in Berlin am richtigen Ort und schnell mittendrin. Kurz nach dem Jahrtausendwechsel unterschrieb er einen Vertrag bei Kabel New Media, damals eine der führenden Agenturen für Webdesign und digitale Dienstleistungen. Als Chef der Abteilung für Konzeptentwicklung war er unter anderem für den Internetauftritt des Handyriesen E-Plus zuständig. Später machte er sich selbstständig, gründete mit Iris Rabener die ergomedia Beratung, wo auch Jürgen Neumann bald mit einstieg. Nebenbei brachten die drei gemeinsam mit anderen Berliner IT-Spezialisten die //Freifunk-Bewegung ins Rollen, engagierten sich für offene Netze. Ingo Rau flog dafür sogar nach Washington, präsentierte ein Konzept für innovative Kommunikationsinfrastruktur bei der Weltbank.

In seiner langjährigen beruflichen Laufbahn hat er immer wieder festgestellt, dass ein IT-Projekt nur dann erfolgreich sein kann, wenn es bei den Beteiligten ein gemeinsames Verständnis für das Projektziel gibt. Und genau hier sieht er seine Verantwortung und seine Aufgabe als externer Berater. Wo eine gemeinsame Sprache nötig wäre, wird in Projekten oft aneinander vorbeigeredet, gestritten oder geschwiegen. Er sieht sich als Mittler: „Als IT-Berater müssen wir die Anforderungen der Fachabteilungen in die Sprache der Technik-Experten übersetzen können und umgekehrt.“ Es ist ihm wichtig, einen produktiven, gemeinsamen Fokus zu schaffen, der das Projekt voranbringt: „Bei IT-Projekten wird meist zu viel über technische Details gesprochen und zu wenig über die Frage, was man damit eigentlich erreichen will.“ Als studierter Geisteswissenschaftler hat Ingo Rau einen besonderen Blick auf IT-Projekte und ein gutes Gespür für die Fragen, die wichtig sind, um ein Projekt erfolgreich abzuschließen.

Diese Fragen betreffen unter anderem das Budget, die gewünschte Qualität, die Termine und die jeweiligen fachlichen Anforderungen. Sie variieren von Projekt zu Projekt, denn jeder Fall ist anders. Zugleich aber steht hinter jedem Projekt eine fundamentale unternehmerische Logik: „Es geht immer darum, einen Mehrwert für das Unternehmen zu schaffen“ sagt Ingo Rau. „Ein erfolgreiches IT-Projekt bedeutet: Es ist besser, billiger oder schneller als vorher. Wenn man das nicht hinkriegt, ist das Projekt ein Flop.“

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